Hinweis

Für dieses multimediale Reportage-Format nutzen wir neben Texten und Fotos auch Audios und Videos. Daher sollten die Lautsprecher des Systems eingeschaltet sein.

Mit dem Mausrad oder den Pfeiltasten auf der Tastatur wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Durch Wischen wird die jeweils nächste Kapitelseite aufgerufen.

Los geht's

Vielfalt im Fokus

Logo http://dosb.pageflow.io/integration-leben-im-verein
Mann steht vor einer Wand mit Fotos

Im vergangenen Jahr hat das Bundesprogramm „Integration durch Sport" gemeinsam mit der dpa Picture-Alliance einen bundesweiten Fotowettbewerb durchgeführt. Das Thema: Mein Leben im Verein.  

Die Wettbewerbsbeiträge erzählen viel vom Charakter und den Dimensionen sportlicher Integration. Dabei ist manches geplant, anderes ergibt sich eher situativ, dann passiert Integration einfach - und nicht immer betreffen sie Menschen mit Migrationsgeschichte.

Besuche in Hamburg, Münster und Köln

Was sie alle verbindet, sind die starken Persönlichkeiten, die den Vereinen ihren Charakter geben. Das sind mal die Sportler selbst, mal sind es die Menschen, die sich in einem Ehrenamt für ihren Verein und seine Mitglieder starkmachen.

Die Besuche bei den Vereinen in Hamburg, Münster und Köln liefern Beispiele, wie sich Vereine aufstellen können, um dank der Stärke des Sports mit der gesellschaftlichen Entwicklung Schritt zu halten.    

>>>  Scrollen Sie weiter: Dort finden Sie die Siegerfotos und tauchen mit einem Klick in die Geschichte hinter den Bildern ein.  <<<

Zum Anfang
Nach oben scrollen
Nach links scrollen
Nach rechts scrollen
Nach unten scrollen
Zum Anfang
Zum Anfang

So war's ...

Oleksandra Kolomiiets erinnert sich an den Moment, als das Bild entstand - inklusive der Tränen.

0:00
/
0:00
Audio jetzt starten
Jubelnde Tänzerinnen in bunten Kostümen
Zum Anfang
Tanzgruppe in Pose

Den Sieg holten die Teenager beim Dance World Cup in Offenburg 2017. Im Wettbewerb hatten die Tänzerinnen und Tänzer die Emotionen nur getanzt.

Doch bei der Siegerehrung brach es aus ihnen heraus - Tränen, Freude, Umarmungen. Und bei der Rückkehr nach Hamburg wurden sie mit einem großen Fest in der Tanzbrücke empfangen. "Das war eine große Ehre für uns", sagt Jack Rexhausen (14) heute.

Mehr als ein weiterer Pokal in der Vitrine

In der Tanzbrücke haben fast alle Kinder und Jugendlichen einen Migrationshintergrund. Was es für sie bedeutet, als Vertreter Deutschlands einen Weltmeistertitel zu holen, kann Natalia Dergatcheva gut einschätzen. Die Gründerin der Hamburger Tanzbrücke weiß, dass der Titel - ebenso wie die anderen Angebote der Tanzbrücke -  mehr ist, als nur ein weiterer Pokal für die Vitrine.

Zum Anfang

"Das ist eine unglaubliche Anerkennung"

Natalia Dergatcheva beschreibt, welche Bedeutung der Titel und die Arbeit in der Tanzbrücke für die Jugendlichen hat.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Brücken bauen mit Tanzschritten

52 fm6 5032
Auch ein Teil des Tanzbrückenprogramms: Selbstverteidigungskurse für Kinder.
Vollbild

Die Tanzbrücke Hamburg gibt es mittlerweile seit 21 Jahre. Natalia Dergatcheva erinnert sich noch gut an die Anfänge und ihre Motivation, das Projekt zu starten: "Ich hatte keinen Job, ich konnte kein Deutsch - aber ich hatte immer getanzt und das ist ja auch eine Sprache". Die Idee von Integration stand von Anfang an im Zentrum der Arbeit - davon zeugt nicht zuletzt der Name. "Ich wollte meine Erfahrung einbringen und eine Brücke bauen - das Bild stimmt auch heute noch", so die Gründerin.

Früherziehung, Sprachkurse und Prävention

Das Vorhaben "Tanzbrücke" begann mit Tanzkursen - doch heute bietet der Verein von der musikalischen Früherziehung über Sprach- und Selbstverteidigungskurse bis zur Gesundheitsprävention für Erwachsene ein riesiges Angebot. Vieles davon ist nur möglich, weil die Tanzbrücke als Stützpunktverein vom Bundesprogramm "Integration durch Sport" unterstützt wird.

Kinder aus 17 Nationen

Vor allem für Kinder mit Migrationshintergrund ist die Tanzbrücke seit jeher ein Anlaufstelle. Kinder und Jugendliche aus 17 Nationen sind hier in den Kursen aktiv, mehr als 80 Prozent der Mitglieder haben ihre Wurzeln im Ausland.

Im Hamburger Stadtteil Barmbek hat die Tanzbrücke mittlerweile ein Zuhause gefunden, in dem alle Kurse angeboten werden können. Dass es hier international zugeht, hört man zum einen an den vielen Sprachen, es wird aber auch durch die Beschriftung der Türen symbolisiert. Jeder Raum trägt den Namen einer Hamburger Partnerstadt.


52 fm6 5032
Auch ein Teil des Tanzbrückenprogramms: Selbstverteidigungskurse für Kinder.
Schließen
Zum Anfang

"Wir haben verschiedene Angebote"

Viele der Kinder, die in der musikalischen Früherziehung erstmals in die Tanzbrücke kommen, bleiben. Manchmal bis zum Abitur, manchmal als Trainer sogar noch länger.

0:00
/
0:00
Audio jetzt starten
Zum Anfang
Tanzlehrerin hält Schülerin an der Ballettstange die Hand über den Kopf

Natalia Dergatcheva hat mittlerweile Sport und Medizin studiert, koordiniert hauptberuflich das Sportangebot eines Hamburger Sportvereins und gibt Unterricht. Doch der Tanzbrücke ist sie treu geblieben: "Davon kann ich mich nicht trennen", sagt sie.








Zum Anfang

"Jeder hat eine bestimmte Stärke"

Für Natalia Dergatcheva ist der Gemeinschaftssinn innerhalb des Vereins ein wichtiger Erfolgsfaktor - für den Wettbewerb und die alltägliche Arbeit.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang
Einzelne Tänzerin in Pose, im Hintergrund andere Tanzschüler

"Geheimnis des Glücks" heißt das neue Stück der Tanzbrücke. Ende Juni ist Premiere - und die einzelnen Szenen haben die Jugendlichen selbst inszeniert.

"Für den einen ist Glück Familie, für den anderen eine Tafel Schokolade", so Natalia Dergatcheva. Diese Gefühle haben die Tänzerinnen und Tänzer umgesetzt - und bekommen dafür viel Lob von der Tanzpädagogin: "Das sind sehr kreative Kinder".

Zum Anfang
Tanzlehrerin steht zwischen Schülerinnen. die sich auf dem Boden dehnen

Der Besuch in der Tanzbrücke zeigt, dass es hier um mehr geht als leistungsorientiertes Tanzen. Der Vereinsname verspricht, Brücken zu bauen. Einen Vorsatz, den Natalia Dergatcheva bei der Gründung gefasst hat und der weiterhin im Verein gelebt wird. 

Das zeigt sich auch daran, dass der Spaß und die Gemeinsamkeit trotz des anstrengenden und fordernden Trainings nicht zu kurz kommen. Die ganz kleinen Kinder, die vor der Trainingseinheit der "Großen" ihre ersten Tanzschritte lernten, schauen begeistert zu, wenn die Weltmeister ihre Choreografie einüben.



Im Tanzsaal ist die Atmosphäre dabei erstaunlich diszipliniert - bei allen Beteiligten. Man merkt, dass ihnen das Tanzen wichtig ist. Wer wie alt oder gut ist oder wo jemand herkommt, spielt dabei keine Rolle. 

Und vor jedem Tanz wird der Teamgeist aufs Neue beschworen - und das nicht erst seit der Weltmeisterschaft.

Zum Anfang

"Oooohhh - Tanzbrücke"

Vor jedem Tanz erneuerten Tänzerinnen und Tänzer den Teamgeist: (v.l.) Oleksandra Kolomiiets, Jack Rexhausen, Valeria Makarova, Nicole Schartener, Victoria Vdovin, Katharina Höfener und Francesca Czok. 

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

So war's ...

Esther Weißnicht war überrascht, als die Nachricht kam, dass das Bild gewonnen hat. Sie liegt ganz links - dann folgen Andreas Mühlbeier, Gordon Teoh und Lydia Belova.

0:00
/
0:00
Audio jetzt starten
Vier Badmintonspieler unter Fahne mit dem Logo des SC Münster 08
Zum Anfang
Trainingssituation beim Badminton - ein Spieler wirft den Ball, der andere versucht ihn zu erreichen

Die Idee zum Bild kam spontan, als man nach einem Spieltag überlegte, mit welchem Foto man sich beim Wettbewerb des DOSB beteiligen könnte. Die Symbolik des Fotos: Bei der Badminton-Abteilung des SC Münster 08 stecken "Alle unter einer Decke".  

Doch kann die Realität da mithalten? Ein Besuch beim Training der "08er" soll Aufschluss bringen.

Zum Anfang

Schon der erste Eindruck zeigt: Der Zusammenhalt innerhalb der Abteilung ist riesig. Hier gibt es zwar die klassische Trennung zwischen den einzelnen Mannschaften und Leistungsklassen.

Es stehen aber immer mehrere Felder für das "freie Spiel" zur Verfügung. Während also im einen Teil der Halle die erste Mannschaft trainiert, machen ein paar Meter weiter Spielerinnen und Spieler der vierten und sechsten Mannschaft ein Doppelmatch. 

Da wird die fehlende mannschaftliche Geschlossenheit zum Erfolgsfaktor, wie Lars Göding vom SC Münster 08 beschreibt - und selbst erfahren hat. 

Zum Anfang

"Man kann sagen, Gordon hat mich integriert"

Offen sein für alle Neuankömmlinge - das ist der Kern der Willkommenskultur, die auch Lars Göding in den Bann gezogen hat. Ihn hat der schottische Abteilungsleiter Gordon Teoh integriert, erzählt er. 

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Willkommenskultur mit dem Badmintonschläger

Gordon teoh
Gordon Teoh ist seit zwölf Jahren im Verein - und mittlerweile Abteilungsleiter.
Vollbild

Immer wieder fällt der Name Gordon Teoh bei Gesprächen mit den Badmintonspielern. Der gebürtige Schotte ist Abteilungsleiter Badminton beim SC Münster 08 und studiert Energietechnik in Münster.

Über eine Freundin kam er 2012 zum Verein.
"Ich hab gesagt, ich komme nur mit, um einmal die Woche ein bisschen zu zocken", erinnert er sich und fügt lakonisch mit schottischem Akzent hinzu: "Tja, das waren meine 'famous last words'." Denn schon bald fand er sich in der ersten Mannschaft wieder und trat schließlich auch dem Verein bei. 

Damit nicht genug: Wenig später wurde er als neuer Sportwarts vorgeschlagen. Rückblickend ein sehr wichtiges Ereignis in seiner Vereinskarriere: "Das ist ein schönes Gefühl, wenn jemand sagt, 'hey wir fänden es gut, wenn Du mitmachst'".

Platz für jeden

Teoh will dieses Gefühl gemeinsam mit seinen Mitspielern und Mitspielerinnen weitergeben. "Willkommenskultur bedeutet bei uns, das jeder  seinen Platz bei uns im Verein hat", verdeutlicht Teoh.

Und die Kombination aus leistungs- und freizeitorientiertem Sport bringt Erfolg: Nach dem Aufstieg 2018 spielen die "08er" in der kommenden Saison in der Oberliga.

Gordon teoh
Gordon Teoh ist seit zwölf Jahren im Verein - und mittlerweile Abteilungsleiter.
Schließen
Zum Anfang
Trainingssituation beim Badminton - im Vordergrund zwei Badminton-Bälle, im Hintergrund Spieler

Doch die Willkommenskultur hat noch einen weiteren großen Vorteil für den Verein: Er gibt ihm die Möglichkeit, den vielen Studenten in der Stadt eine sportliche Heimat zu geben.

Badminton bietet da gute Voraussetzungen: Die Teams sind gemischt, Frauen und Männer trainieren und spielen gemeinam und auch Anfänger haben recht schnell Erfolgserlebnisse. 

In den letzten vier Jahren ist die Badmintonabteilung von 110 auf mehr als 200 Mitglieder angewachsen. Und viele bleiben vor allem wegen der guten Atmosphäre und den gemeinsamen Unternehmungen.

So wie die 27-jährige Esther Weißnicht.

Zum Anfang

"Ich hatte vorher nie gespielt"

Für Esther Weißnicht ist es keine Selbstverständlichkeit, dass man in einem Verein unabhängig von Vorkenntnissen vorbehaltlos aufgenommen wird.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Die Spielfelder in der Halle sind an diesem Abend alle belegt. Wer beim freien Spiel keinen Platz findet, setzt sich zur Seite und quatscht mit den anderen Spielern, die heute für ein paar Matches in die Halle gekommen sind.

Wenn sich die Spielerinnen und Spiele nach dem Spieltag oder dem Training noch in einer der vielen Kneipen in Münster treffen, hat Gordon Teoh ein spannendes Phänomen ausgemacht. Er ist überzeugt: "Von außen kann man dann nicht unterscheiden, wer in der ersten und wer in der fünften Mannschaft spielt".

Das Fazit des Trainingsbesuchs: Alle unter einer Decke - das Bild passt.

Zum Anfang

So war's ...

Beim Siegerbild steht die 14-jährige Anja Rizzuto im Vordergrund - ohne zu wissen, dass gerade von der Seite ein Foto gemacht wird.

0:00
/
0:00
Audio jetzt starten
Fünf Sportler an einer Wand, von der Seite aus aufgenommen.
Zum Anfang

Anja Rizutto posierte auf dem Foto gemeinsam mit Rohid Narayanan, Max Kaldenhoff, Nina Özdemir und Sebastian Kieser. Der Grund: Die Sportler des SSC hatten gerade ein Vier-Stunden-Rennen in Belgien gewonnen und ihre Medaillen erhalten.

Ein besonderes Rennen mit einem Kölner Sieg: Daran erinnert sich die Jugendwartin des Vereins,  Sebastians Mutter Ines, noch sehr gerne.

Zum Anfang

Ines Kieser: "Da kriege ich heute noch Gänsehaut"

In Belgien waren zwei Teams aus Köln am Start - und beide schafften es mit gegenseitiger Unterstützung aufs Siegertreppchen. Sportlicher Erfolg ist das eine - doch Ines Kieser bleibt vor allem die tolle Atmosphäre und das Gemeinschaftsgefühl der Kölner Delegation  in Erinnerung. 

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang
Inline-Skater, die im Windschatten fahren

Jeder fährt für sich, doch Speedskaten ist in jedem Fall auch eine Mannschaftssportart. Sei es beim gegenseitigen Windschattengeben auf der langen Strecke oder bei Staffeln - die Zusammenarbeit im Team kommt im Rennen nicht zu kurz.

Beim SSC Köln zeigt auch der Blick in die Vereinschronik, dass das Miteinander eine wichtige Rolle spielt. Gegründet wurde der Verein nämlich als die "Kölner Rollmöpse" im Jahr 1998. Damals, zur Hochzeit der Inlinerbewegung, schloss sich eine Gruppe von Männern und Frauen um die 40 zusammen, um gemeinsam zu skaten.

Zum Anfang

Was anfangs als Fitnessprogramm startete und bei dem ein oder anderen die Pfunde purzeln ließ, hat sich mittlerweile als Club fest etabliert. Spaß haben die Skater bei ihrem Sport immer noch - aber mittlerweile ist auch sportlicher Ehrgeiz hinzugekommen. Was sich auch im Namen des Vereins niedergeschlagen hat: Aus den "Rollmöpsen" wurden der Speed Skating-Club Köln.

An die 200 Mitglieder zählt der Verein mittlerweile, der Großteil ist jünger als 15 Jahre. Gute Zukunftsaussichten - zumal auch der Bau einer eigenen Trainings- und Wettkampfanlage zum Greifen nahe ist.

Möglich macht dies auch das vielfältige Engagement des Vereins, wie der Vereinsvorsitzende Hanspeter Detmer zusammenfasst.

Zum Anfang

Hanspeter Detmer: Man muss alle Sektoren beachten

Wettkampf, Breitensport sowie Integration und Inklusion - die Aufgaben des SSC Köln sind breit definiert.

0:00
/
0:00
Video jetzt starten
Zum Anfang

Nina Özdemir: Über die Inliner-AG zur Meisterschaft

Ninas suchte mit ihren Eltern einen Inline-Verein über das Internet - und fanden dort den SSC Köln.

0:00
/
0:00
Audio jetzt starten
Zwei Inline-Skater bei Startübungen

Der Bauantrag bei der Stadt Köln wurde nicht nur positiv beschieden, er brachte auch neue Mitfahrer: Die Stadt wurde wegen der geplanten neuen Rennstrecke auf den Verein aufmerksam und vermittelte einige sportbegeisterte Geflüchtete an den SSC.

Die ungeklärte Standortfrage hat sich bislang nicht als Nachteil bei der Nachwuchsförderung bemerkbar gemacht. Viele neue, junge Mitglieder hat der Verein den eigenen Workshops und Schnupperkursen zu verdanken.

Nina Özdemir, hier im Starttraining mit Sebastian Kieser, kam über eine Inline-AG in der Schule zum Verein - und zeigte ihr Talent auf den vier Rollen: Bei den Süddeutschen Meisterschaften belegte die 13-Jährige im Mai beim Sprintwettbewerb den vierten Platz.


Audio öffnen

Zum Anfang
Zwei Inline-Skater hintereinander, verbunden durch ein Theraband

Auch Anja Rizzuto ist als Seiteneinsteigerin zum Skaten gekommen und hat der Geschwindigkeit auf vier Rollen den Vorzug vor dem Tennisspielen gegeben. 

Mittlerweile haben sie und ihre Freundin Sarah Behringer sogar den Übungsleiterschein gemacht und geben selbst Kurse für die kleinsten Skater. Die Integration der beiden Teenager in die SSC-Familie hat demnach gut funktioniert.

"Wir sind jetzt dabei, auch die Eltern der jungen Sportler fürs Skaten zu begeistern", erzählt der Vereinsvorsitzende Hanspeter Detmer. Der 72-Jährige kann viel aus der eigenen Erfahrung zur Überzeugungsarbeit beitragen. Er selbst stand erst mit Ende 40 zum ersten Mal auf den Rollen - und dreht noch heute regelmäßig seine Runden auf dem Asphalt.

Zum Anfang

Die Jugendlichen, die in Belgien das Rennen gewannen, lässt die Diskussion um die neue Bahn oder die Strategie für die Zukunft des Vereins eher  kalt. Sie genießen weiterhin gemeinsam die Geschwindigkeit auf den vier Rollen - und trainieren für die kommenden Rennen. 

Der kleine Verein ist sowohl für die jungen wie die älteren Inlineskater eine sportliche Heimat geworden. Der Besuch in Köln zeigt: Man kann sehr wohl seinen Platz im Rennen behaupten und trotzdem viel Wert auf die Gemeinsamkeit legen.

Zum Anfang
Scrollen, um weiterzulesen
Wischen, um Text einzublenden